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In-Time Foren "Vor-Spiel"

Begonnen von Sharagon, 23.November.2012, 21:45:33

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Fingal Thorwinson

Nach einer Weile schien Parthalán aus einer Art Trance zu erwachen und er setzte sich zu Shaisan und Sharagon. "Entschuldigt, ich bin es nicht mehr gewohnt, in Gesellschaft zu reisen.", sagte er in freundlichem Tonfall. "Und manchmal habe ich das Gefühl, dass mein Geist in weit entfernte Regionen zieht und ich nehme dann die Gegenwart kaum noch war." Er zog seinen Dolch und legte ihn, den Griff voran, auf den Tisch. Das gleiche tat er mit einem Essmesser. "Ich möchte nicht abweisend wirken und würde mich freuen, weiter mit euch reisen zu dürfen." Er nahm sein Essmesser wieder auf und begann ebenfalls zu essen.

Shaisan

#91
Als Shaisan gerade zu seinem Ordensbruder sprach sah er aus dem Augenwinkel, wie Parthalán zu Ihnen hinüber kam. Er war doch etwas überrascht, dass er sich nun doch zu den beiden gesellen wollte. Shaisan konnte seinen letzten Satz gerade noch zu Ende sprechen, bevor sich Parthalán setzte und selbst zu sprechen begann.

Shaisan überlegte nun wie er auf Parthalán reagieren sollte. Wollte er seinem Ordensbruder doch zeigen, dass er an sich arbeiten wollte und zum anderen war Shaisan wirklich froh, dass Parthalán ihm mit seiner Beinwunde helfen konnte.

So sagte er zu ihm:
" Danke nochmal für Eure Hilfe, Wolfsaufsprührer....!" danach lachte Shaisan kurz. Es war das erste kurze lachen, nach langer Zeit....."esst ruhig, wir sollten uns alle stärken, wenn wir demnächst zu....dritt..... weiterziehen..... erzählt doch mal ein wenig über Euch Parthalán. Ich.....ich..... bin Shaisan, vorhin hatte ich ja ganz aehm....vergessen..... mich vorzustellen."

Jeder der Shaisan kannte oder sich etwas mit Menschen auskannte konnte merken, dass er sich wirklich mühe gab und reichlich überlegte wie er seine Sätze formulierte.

Sharagon

Als Parthalán sich zu den beiden an den Tisch gesellte und sich gesetzt hatte, schob Sharagon ihm das dritte Bier zu und wartete bis Shaisan zuende gesprochen hatte.

"Ja Parthalán auch ich denke, dass es nicht verkehrt ist, wenn Ihr uns anschließt, so Euch euer Weg auch über den Flüsterwindpass führt.
So würde ich vorschlaen, dass Ihr, zusammen mit Shaisan, Euch morgen auf die Suche nach einem geeigneten Führer macht, denn ich habe nicht vor, mein Leben
in diesen Bergen leichtfertig bei einem Alleingang ohne jemanden der diese Region kennt, zu riskieren."

Auf den fragenden Blick seines Ordensbruders hin, sprach Sharagon weiter.

"Bruder ich werde mich der zuvor besprochenen Angelegenheit widmen und sehen wie es um ihr Leben hier bestellt ist.
Ich werde ihr anbieten sich unseren Reihen im Dienste des Ordens an zu schließen und, so es Ihr Wille ist, werden wir sie in unsere Obhut nehmen.
Ihr wisst was das bedeutet, wir werden Askarns schützender Flügel sein, der jegliche Gefahr von Ihr abwendet, wir werden das Licht in der Dunkelheit sein,welches sie führt,
bis sie die Tore Zyramonns durchschreitet und zu unserer Schwester wird. So wie es seit je her geschrieben steht."

Er legte eine kurze Denkpause ein und bedachte dabei Parthalán mit einem nachdenklichen Blick.

"Parthalán, es könnte sein, dass wir noch jemanden mit auf unsere Reise nehmen.
Sollte dies der Fall sein, so gillt all unsere Fürsorge der Paladin deutete dabei auf seinen Ordensbruder und sich selbst
diesem Menschen gelten. Darum bitte ich Euch, seid nicht gekränkt und gebt auf Euch Acht!

Shaisan, ich werde sehen was ich herausfinden kann und ich denke hier ist ein guter Ort um damit zu beginnen."

Er nickte seinem Ordensbruder kurz zu, erhob sich und ging wieder an den, inzwischen leeren, Tresen, wo er mit einer geste dem Wirt bedeutete mit ihm sprechen zu wollen.

Alessariel

Der Wirt war damit beschäftigt, mit einem dreckigen Lappen Krüge zu trocknen. Er ignorierte den Ordensbruder zunächst, doch als dieser nicht aufgab, seine Aufmerksamkeit erringen zu wollen, hob er mürrisch eine Augenbraue in Richtung des lästigen Gastes.
"Wasn?"

Tancred de Montfort

Während dessen im Wald...

Nach einigen Minuten warten war nun auch der Taugenichts mit dem häuten fertig (was mehr schlecht als recht war) und die beiden schloßen zu den Jägern auf.

"Kennt ihr euch in dieser Gegend aus? Ich wäre bereit etwas Silber für eine gute Führung über den Pass zu bezahlen." fragte der Ritter in richtung Jacob, von dem er annahm das er von den beiden das Sagen hatte.

Fingal Thorwinson

Parthalán nahm einen großen Schluck Bier und wandte sich Shaisan zu. "Nun, meine Geschichte ist kaum so spannend, wie es wohl die von euch beiden ist.", begann er. "Ich habe die längste Zeit meines Lebens als Wache in Akandria-Stadt verbracht. War ein ruhiges Leben, aber als der Krieg ausbrach, wurde ich eingezogen und zog mit unserem Grafen nach Süden. Ich glaube, man sieht mir an, dass ich kein geborener Soldat bin." Er zögerte, um noch einen Schluck Bier zu trinken. "Als wir die Grenze überquert hatten, mussten wir immer wachsam bleiben, denn Orks machten das Gebiet unsicher und schließlich wurden wir auch überfallen. Ich hatte ja bereits erzählt, wie ich verwundet wurde und dass ich in einem Hain Terras aufgewacht bin. Meine Wunden waren versorgt und ich trug diese Robe. Ich dachte, ich wäre nun auf mich alleine gestellt, aber ich traf einen neuen Freund. Er zeigte mir, wie ich den Stimmen der Natur lausche. Ich will nicht lange drum herumreden: Ich lernte, was es bedeutet, der Natur zu dienen. Oder vielmehr, ich lernte zu lernen." Wiede zögerte er. Er schien über etwas nachzudenken, sprach dann aber weiter: "Ich glaube, dass ist auch der Grund, warum ich manchmal abwesend wirke. Ich habe manchmal das Gefühl, dass mein Geist sich vom Köper löst und wandert. Ich kann es nicht beschreiben..."

Sharagon

#96
Als der Wirt sich in seiner mürrischen Art Sharagon zu wandte, beugte dieser sich ein wenig zu ihm herüber und fing an in ruhigem, aber bestimmten Ton mit ihm zu sprechen:

"Herr Wirt, ich habe ein Paar Fragen an Euch; dass junge Mädchen, welches uns das Essen und Bier brachte, wer ist Sie, kennt Ihr vielleicht ihre Familie? Ich würde mich gerne einmal mit ihr unterhalten wenn dies möglich wäre?!"

Er sah dem Wirt dabei direkt in die Augen und versuchte dessen Reaktion auf seine Fragen ab zu schätzen.

Alessariel

Der Wirt musterte den Ordensbruder abschätzend.
"Ihr meint wohl die kleene Tenna? Warum wollt'n Ihr mit der quasseln, hat se wat falsch gemacht?"
Plötzlich wechselte sein Gesichtsausdruck von mürrisch zu verschlagen und er grinste den Ordensbruder an.
"Ach nee, nu versteh ich. Der feine Herr möchte n Bettwärmer für heut Nacht, wa? Warum sagta das nich gleich. Da lässt sich sicher wat arrangieren."
Er zwinkerte dem Ordensbruder verschwörerisch zu.

Sharagon

Weder erschreckte, noch verwunderte ihn die Antwort des Wirts. Sharagon war solchen Menschen, die derlei "Arrangements" zu ihrer eigenen Bereicherung trafen, schon zu oft auf seinen Reisen begegnet.
Und so behielt er seine gleichmütige Miene bei, spielte der Wirt ihm damit doch genau in die Karten und gab ihm die Möglichkeit ungestört mit Tenna zu sprechen, ohne das im Nachhinein zu viele Fragen gestellt wurden.

Allerdings bekräftigten diese neuen Erkenntnisse Sharagon nur noch in seinem Entschluss das Mädchen mit zu nehmen, so sie seinem Angebot zustimmte.
Er wollte sich gar nicht ausmalen, wie oft Tenna schon den "kleinen Bettwärmer" spielen musste, seit sie hier lebte.
Doch statt seinen inneren Zorn ob dieses Gedankens aufkommen zu lassen, sprach Sharagon in weiterhin freundlich-bestimmten Tonfall zum Wirt;


"Belassen wir es doch einfach dabei das ich mich mit ihr unterhalten möchte. Und, Eure Verschwiegenheit und unsere Ungestörtheit vorausgesetzt, wäre mir sehr daran gelegen, wenn sich dieses Arrangement, bald einrichten ließe."

Käffke

"Wir sind nicht von hier, aber da vorne in dem Dorf ..."

Er zeigt ein Stück weit den Weg hinunter wo man in einiger entfernung ein kleines Dörflein sehen kann.

"... findet ihr sicher einen Führer."
Theyben: Lauft Freunde! Der Blutmond ruft!
---------------------------------------------
Johann Kachner:
Regel Nummer 7:
Geh' nie ohne Hut aus dem Haus!

Cupa

Über einen Humpen Bier hat der Jäger Karl das Gespräch zwischen dem Ordenritter und dem Wirt mitbekommen. Einen tiefen Schluck nehmend und grinsend steht er auf und geht leicht wankend an den Tresen.

"Soso, unterhalten nennt der feiner Herr Ritter das also, wenn er mit dem kleinen Mädchen alleine sein will! Hab ihr das gehört Jungs?"

Die Worte des Jägers erreichten seine Kumpanen, die leicht alkoholisiert von ihren Humpen den Ordensritter abschätzig musterten. Karl knallte seinen Humpen auf den Tresen und wies den Wirt an nachzuschenken, dabei war sein Blick immer auf den Ritter gerichtet!
~~Ich? Ich hatte schon so viele Namen, alte Namen, die nur der Wind und die Bäume aussprechen können. Ich bin der Berg und der Wald und die Erde. Ich bin ... ich bin ein Faun!~~

Shaisan

Shaisan hörte genau hin was Parthalán ihm erzählte. Wollte er sich doch bemühen und Sharagon zeigen, dass er noch der alte war. Dennoch war ihm Parthalán weiter etwas suspekt, vielleicht lag es aber auch einfach daran, dass die beiden sich noch nicht besonders gut kannten. Gut kennen bedeutet bei Shaisan wohl auch mehr, als bei den meisten anderen..... Bis jemand das Vertrauen von dem jungen Ordenskrieger gewinnen konnte, bedurfte dies einige Zeit.

Als Parthalán von dem Angriff der Orks berichtete , seufzte Shaisan kurz - fast als wollte er Parthalán Mitgefühl singnalisieren.
Am Ende seiner Ausführungen begann Shaisan zu sprechen
:" Ich finde, Eure Geschichte hört sich doch spannend an, warum sollte unser bisheriger Weg so viel außergewöhnlicher sein? Wir sind zwei Ordensbrüder und versuchen einen konstanten Weg zu gehen und den schwachen zur Seite zu stehen. Anscheinend wart Ihr im Wald die schwächste Person die Sharagon finden konnte" Shaisan lachte kurz" Wir sind keine Raufbolde und sind auch nicht darauf aus stets unsere Klingen zu kreuzen...... zumindest wenn ein anderer Weg möglich ist, aber Sharagon ist da eher der aehm..... Diplomat"Shaisan lachte erneut....."Aber Ihr seid Ihm.......uns willkommen. Vielleicht finden wir einen Führer über den Pass, habt ihr eine Idee?"

Als Shaisan ausgesprochen hatte sah er hinünber zu seinem Ordensbruder, war er doch bedacht diesen nicht zu lange aus den Augen zu lassen. Vor dem Gespräch mit Parthalán schien der Tresen noch leer zu sein, nun saßen dort einige.... anscheinend betrunkene Jäger. Die das Gespräch zwischen Sharagon und dem Wirt störten.

Shaisan stand auf, und ließ Parthalán verdutzt sitzen..... er ging zum Tresen hinüber und stellte sich direkt hinter den Jäger, der gerade auf sein nächstes Bier wartete. Er legte seine Hand auf die Schulter des Jägers und rief dem Wirt zu:"
die Runde - für meine ......... Freunde...... geht auf mich! Allerdiungs würde ich es Unhöflich finden, wenn Ihr nicht mit an unseren Tisch kommen würdet und mir von Euch erzählen würdet. Und Ihr wollt doch nicht etwa unhöflich sein oder?" Shaisan beendete den Satz mit einem bedrohlichen Ton und Blickte dem Jäger dabei Tief in die Augen.... er begann sich umzudrehen nickte Sharagon zu und ging zurück an den Tisch."Nun kommt schon!"

Fingal Thorwinson

Parthalán hörte Shaisan aufmerksam zu, konnte ihn auch ein Stück weit verstehen, was seine Haltung anging. Das er von den beiden der misstrauischere war und es noch dauern würde, bis er Parthalán vertraute, bewies, dass er einige Erfahrungen gemacht hatte, die er noch nicht verarbeitet hatte.
Als er antworten wollte, Shaisan sich aber den Jägern zuwandte, beobachtete er das Gebaren dieser. Sie schienen auf Streit aus zu sein und Parthalán fragte sich, ob dies mit einer Einladung beigelegt werden konnte. "Meine erste Idee wäre es, die Jäger genauer im Auge zu behalten.", flüsterte er Shaisan schließlich zu, als dieser sich wieder setzte. "Und die zweite Idee: Einzeln auf dem Wg zu gehen ist gefährlich, aber mit zu vielen Fremden wird es nicht sicherer. Eine große Gruppe ist auffällig, zu dritt könnten wir hingegen als zwei Krieger und ihr Heiler unauffällig reisen. Und einen Führer über den Pass... vielleicht kennt der Wirt einen. Aber dass sollten wir fragen, wenn es ruhiger ist."

Cupa

Der andere Ordensmann stand hinter dem Jäger. Die Hand auf seiner Schulter beeindruckte ihn wenig. Lässig packte er sie und nahm sie runter.

"Euer Bier nehmen wir gerne, aber zu diesem Rockträger dort werden wir uns sicher nicht gesellen!" ,abschätzig winkte er zu Parthalán hinüber, " SOLCHE haben wir hier schon oft genug in die Schranken gewiesen!"

Wortlos drehte er sich um und ging zurück zu seinen Kumpanen "Diese Affen, hüllen sich in irgendwelche Ordensgewänder und wollen dann mit unserer Kleinen alleine sein! PROST, Jungs!"
~~Ich? Ich hatte schon so viele Namen, alte Namen, die nur der Wind und die Bäume aussprechen können. Ich bin der Berg und der Wald und die Erde. Ich bin ... ich bin ein Faun!~~

Sharagon

Als Sharagon sich an den Tresen begeben hatte war dieser noch leer gewesen, dessen war er sich sicher.
Und so irritierte ihn das plötzliche Auftauchen des Jägers und seiner Trunkenbolde doch ziemlich.

Auch wunderte er sich sehr darüber, wie diese Männer erkannten, dass er und Shaisan einem Orden angehörten,
hatten sie doch ihre Umhänge die ganze Zeit geschlossen gehalten und die darunter getragenen Ordensgewänder vor fremden Blicken verhüllt.

Gerade als er noch überlegte, wie er am besten mit der neuen Situation umgehen sollte, da stand Shaisan vom Tisch auf, stellte sich hinter den Jäger und
schien die Situation auf ein anderes Thema lenken zu wollen, indem er die Männer auf ein Bier einlud.

*Guter Gedanke mein Freund, aber ich befürchte so einfach lässt sich das Blatt nicht wenden, diese Gesellen scheinen einerseits schon recht viel getrunken zu haben und andererseits scheinen sie obendrein auf Streit aus. Und das Gespräch zwischen dem Wirt und mir ist dafür ja geradzu eine Steilvorlage.* ging es Sharagon durch den Kopf.

Nach kurzem mustern des Jägers und abwägen seiner Optionen, entschied Sharagon sich dazu, auf die Männer nicht ein zugehen, sich jedoch innerlich bereit machte auf einen etwaiigen Angriff entsprechend zu reagieren.
Nun wandte er sich aber wieder dem Wirt zu;


"Ich denke wir haben alles besprochen, wenn es möglich wäre, schickt Tenna einfach zu uns an den Tisch!"

Mit diesen Worten wandte sich Sharagon vom Tresen ab und begab sich wieder zu Parthalán und Shaisan an den Tisch,
wo er sich in Reichweite seines Schildes setzte, seine Rechte Hand unter dem geschlossenen Umhang auf dem Griff des Schwertes liegend.